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 Chronik

Die Gemeinde entstand durch den freiwilligen Zusammenschluss der ehemaligen Gemeinden Niederkam, Obergangkofen, Götzdorf und Windten mit Wirkung vom 01.01.1971. Die Gemeinde Hohenegglkofen ist am 01.01.1972 beigetreten. Der Gemeindebereich umfasst insgesamt eine Größe von 3 726 ha und 5.121 Einwohner. 

Das Gemeindegebiet liegt im Süden von Landshut über dem Isartal. Das hügelige Land, das einen Höhenunterschied zwischen 433 m in Kumhausen und 510 m in Obergangkofen aufweist, ist überwiegend landwirtschaftlich geprägt. Die einzelnen Ortsteile waren immer schon von geschichtlicher Bedeutung. Sie waren schon in frühester Zeit von Bauern bewohnt. Es waren hier Keltenansiedlungen vor 3000 Jahren. Spuren davon hat man in Kumhausen vor etwa 100 Jahren beim Eisenbahnbau zutage gefördert. Diese Menschen haben bereits Ackerbau und Viehzucht betrieben, aber in unserer Gegend sicher nur zum Eigenbedarf.

Schriftlich erwähnt sind die Orte aber erst später, als man am Bischofssitz Freising begann die vielen Schenkungen an die Kirche aufzuschreiben.

Im Jahre 820 ist Kumhausen zum ersten Mal erwähnt. Preisenberg wird erstmals im Jahre 842 genannt. Aus dem Jahr 930 ist ein Grundstückstausch mit dem Freisinger Bischof überliefert, der sicher Rammelkam betraf.

Heute befinden sich in der Gemeinde eine Grund- und Teilhauptschule, zwei Kindergärten, sieben Kirchen, sechs Friedhöfe, fünf Feuerwehren, eine Turnhalle, drei Sportplätze, neun Kinderspielplätze, zwei Banken und die Gemeindeverwaltung mit Standesamt.

Die Grundlage des gesellschaftlichen Lebens bilden Vereine und Verbände.